NEULAND II

23.07.11 – 21.8.11


NEULAND, ZUCKER, HACKENPORSCHE, KNERTZFEST,
MINIMAL, TECHNO, HOUSE, FILME, GRILLEN, NOISE,
DIY, SIEBDRUCK & ANDERE KLEINKUNST

22. – 24.07.

»nur zu«

AUSSTELLUNG: FOTOGRAFIE, VIDEO, INSTALLATIONEN, DIV.


Eröffnung: Freitag, 22.7. 19 Uhr

Dann: Sa & So 15 – 22 Uhr

Ort: Zucker Club, Friedrich-Rauers-Straße 10


ANASTASIA (STASI) ZELLER

CHRISTIAN I. SCHMIDT

FRANZISKA AHORN

SEBASTIAN REUSCHEL

MINJUNG KANG

PEGGY KAHL

THILO SCHMAHL

TIM REINECKE

Z. SCHMIDT


Ausstellung im Zucker mit Arbeiten aus der Klasse für Intermediale Fotografie, Hochschule für Künste Bremen, Achim Bitter & Uschi Huber.


23.07.

DJS, PERFORMANCE, KONZERT, ERIKAS MILCHSHAKE-BAR,  COCKTAILBAR, OUTDOOR CHILL, 3D MAPPING & DEKO ORGIE.


Queer-Performance & Konzert 20.30 Uhr

PUMP! DJ, VJ, GO Queer Performance, Bad Kat Feminist Hip-Hop, North Carolina / Berlin

 
Straßenkino 22 Uhrmit „Plastic Planet“ und dem Vorfilm „Plastic Bag“. Im Rahmen der Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ www.z-n-e.info


DJ BUSINESS ab 23 Uhr
Adel Akram

Bebetta

Datastix

Frank Malditz & Daniel Amato 

Kayos

LaKriz

Miel

Oliver Schories

Plastic

Stig Inge

Team Lavendre

Licht: Strom

3D-Mapping: Moritz


26.07.

„REQUIEM FOR DETROIT“ 

FILM VON JULIEN TEMPLE, 2009

ENGLISCH, 75 MIN. um 20 Uhr


Die Dokumentation veranschaulicht in beeindruckenden Bildern den rasanten Aufstieg Detroits zur „Motor-City“ und den bis heute andauernden Verfall mit seinen verheerenden sozialen und strukturellen Zersetzungserscheinungen. [1]

30.07.

4 JAHRE ZUCKER

OUTDOOR PARTY


Augen & Ohren offen halten!Mehr Infos bald hier!

03.08.

POETRY SLAM

eintritt frei

weitere infos folgen

10.08.

ANGSTFEST GOLD

eintritt frei

weitere infos folgen…

18.08.

GROWN IN DETROIT“

VON MASCHA & MANFRED POPPENK,

2009, ENGLISCH, 60 MIN. um 20 Uhr


Die Dokumentation zeigt, wie durch die Rekultivierung von Brachflächen und die Reaktivierung landwirtschaftlichen Wissens nachhaltige Perspektiven für junge Menschen in der vom Armut und Kriminalität geprägten Stadt entstehen. [1]

19.08.

KNERTZFEST

BY HACKENPORSCHE


Ein Name, ein Model, ein Label, das markant von sich Reden macht. Das Knertz Kollektiv bestehend aus kreativen Querköpfen aus Mainz und Darmstadt, die nichts mehr bindet als die gemeinsame Idee, in dutzenden Projekten ungewöhnliche und unangepasste Kunst – meist Musik – zu erzeugen. Ohne Vorgaben. In allen Facetten, von skurril bis intensiv. Und vernetzt macht das weit mehr Laune als einzeln. 
Da war’s längst überfällig, mal ’nen genaueren Blick auf das rheinische D.I.Y.-Einfallsreichtums-Vorzeige Label/Kollektiv KNERTZ zu werfen.


mit:

Les Trucs

Oskar Ohlson

Johannes Lauxen

Lisa Freieck

Nerdsmasher/Fressenej


20.08.

DJS, PERFORMANCE, KONZERT, CLOWNERIE,  ERIKAS MILCHSHAKE-BAR, FEUERSHOW, COCKTAILBAR, OUTDOOR CHILL, 3D MAPPING & AUSTELLUNG.

Adel Akram

En Marge & Ms. Miyagi (Tetris*Tesse)

Helmklopfen

Knasper Jasper

Lakriz

Mabuku

Niklas F.

playmodul – Live –

Rocko Garoni

Schieres

Suse

Taktmodul

Licht: Strom

3D-Mapping: Moritz

Start 23 Uhr

[1]

NEUL∆∏D DETROIT

Filmreihe über den Niedergang und die Neuerfindung der Motor City

Im Rahmen des Neuland-Projektes (www.neuland-bremen.org), das dieses Jahr in der Spedition am Güterbahnhof stattfindet, widmert sich die ZwischenZeitZentrale Bremen (www.zzz-bremen.de) an zwei Abenden dem Niedergang und der Neuerfindung Detroits mit zwei aktuellen und vielfach ausgezeichneten Filmen. Danach gibt es Soul, Funk, House und Techno vom Plattenteller bis open end.

Keine andere Metropole wurde durch eine einzige Industrie strukturell und kulturell so stark geprägt wie Detroit durch die Automobilherstellung. Verkehrsampeln und Stadtautobahnen, aber auch Motown-Soul und Detroit-Techno wurden hier erfunden. Und kaum eine andere Stadt wurde durch den Wandel der westlichen Industrie­gesellschaft mehr zerstört als die „Motor City“ seit den 60er Jahren. Die Folgen von Arbeitsplatzverlust, Abwanderung und Schrumpfung prägen heute das Bild der Stadt – Verfall, Abriss, Leerstände und Brachflächen in extremen Ausmaßen. Detroit schrumpfte von 2 Millionen auf etwa 900.000 Einwohner, ein Drittel aller Grundstücke sind nicht mehr bebaut, über 35.000 Häuser unbewohnbar. Doch die verbliebenen Bewohner betreten Neuland und erfinden ihre Stadt neu. Brachliegende Grundstücke werden landwirtschaftlich genutzt und die Stadt entwickelt sich langsam zu einer großen städtischen Farm mit lokal organisierten Gemeinschaften. Dadurch eröffnet sich eine nachhaltige Zukunftsperspektive vor allem für junge Menschen. Damit wird Detroit zum Vorbild für weitere Städte, die vom Strukturwandel betroffen sind. 

UNTERSTÜTZT VON DER ZWISCHENZEITZENTRALE BREMEN: WWW.ZZZ-BREMEN.DE